Diese 2. Sitzung des Gemeinderates war geprägt von vielen heftigen Diskussionen über die Zukunft unserer Gemeinde.

 

*  Im Pkt. 2 der TO wurde einer der letzten freien Parzellen in Oberlechen dem jungen Rietzer Gemeindebürger Wolfgang Thaler zugesprochen.

 

*  Unter TO-Pkt. 5 wurde von Seiten des Bürgermeisters sehr emotionell vom gescheiterten Versuch der Gemeinde das an den Friedhof angrenzende Grundstück von der Diözese Innsbruck zu erwerben. Als Ausgleich dazu wurde beschlossen, ein ca. 600 m² großes Grundstück im Lenzental, angrenzend an den jetzigen Parkplatz von Heinrich Muglach, zu kaufen.  Dies ist eine vorausschauende Reserve für den Friedhof und kann auch als Parkplatz genützt werden.

GR Pepi Kranebitter mahnte den Bürgermeister und alle beteiligten Gemeinderäte zu mehr Besonnenheit und Geduld. Es gibt ja keinen unmittelbaren und dringenden Erweiterungsbedarf. Es sollten auf keinen Fall die "Türen zur  Kirche hin" zugeschlagen werden.

*  Der VORANSCHAG für das Jahr 2016 wurde dann zur Diskussion und Abstimmung gebracht.  Unsere Gemeinderatsfraktion brachte dazu viele Anfragen und auch zukunftsweisende Anregungen ein:  Unserer Ansicht nach sind beträchtlich mehr Mittel für die STRASSENSANIERUNG und auch die STRASSENBELEUCHTUNG vorzusehen als im Voranschlag. Wir regten auch an, so schnell wie möglich unsere sehr teuren und ineffektiven Lampen auf LED umzurüsten, was in vielen Nachbargemeinden bereits erfolgt ist. Nicht nur eine bessere Ausleuchtung auch eine große Kostenersparnis hat dies dort zur Folge.  Verwunderung hat auch der Plan der Gemeindeführung ausgelöst, die derzeit laufende Begasung der Kirchen (wegen des starken Holzwurmbefalls) und auch geplanten Orgelrenovierung in der Antoniuskirche mit KEINEM EINZIGEN EURO zu unterstützen. Die anwesenden Vertreter der Pfarrgemeinde stimmten dieser NULL-Position leider auch ohne weiteres zu.  Dass im heurigen Budget im Gegensatz zum Vorjahr aber das geplante Parkhaus in Pfaffenhofen gänzlich gestrichen wurde, führte zu den heftigsten Diskussionsbeiträgen. Wir äußerten einfach unsere Sorge darüber, dass unsere Rietzer PendlerInnen durch diese apodiktische Art der Verhandlung große Nachteile erleiden könnten. Leider wurde diese Bedenken unserseits schon fast ins Lächerliche gezogen. GR Pepi Kranebitter betonte mehrmals und nachdringlich, dass die Verantwortung für eventuelle unerträgliche Nachteile der Bevölkerung bei der Bürgermeisterfraktion liege. Wir werden nichts unversucht lassen, um die schon abgebrochenen Verhandlungen mit den anderen Gemeinden fortführen und  zu einem zufriedenstellenden Ergebnis kommen zu lassen.

Dies alles führte zu unseren Entschluss, dem Voranschlag 2016 nicht zuzustimmen. 

 

*   Bei weiteren Tagesordnungspunkten wurden Bodenlegerarbeiten beim Kindergarten- und Probelokalneubau an die Bestbieterfirmen übergeben.

 

*  Unter dem Punkt Personalangelegenheiten wurden die Dienstverträge von drei Kindergärtnerinnen unbefristet verlängert. Es wurde auch beschlossen, die Stelle eines weiteren Gemeindearbeiters auszuschreiben.